Regie: Serge Korber
Drehbuch: Louis Paraz
Mit: Jean-Louis Trintignant
Portrait des Choreographen Maurice Béjart
Sein Debüt als Tänzer gab Béjart mit 18 Jahren an der Oper Marseille. 1951 zeigte er seine erste Choreografie. Später verschaffte ihm "Le sacre du printemps" die Bewunderung des Brüsseler Opernintendanten Maurice Huisman, der ihn samt Ensemble 1960 engagierte.
Als der Kompanie 27 Jahre später die geforderten Mittel nicht bewilligt wurden, zog sie zum Entsetzen ganz Belgiens nach Lausanne weiter und wurde zum "Béjart Ballet Lausanne" (BBL).
Mit dem "Ballet du XXe siècle" sprengte Béjart die Form des neoklassischen Balletts. Er verband dessen Eleganz und Virtuosität mit spektakulärer Sinnlichkeit und leidenschaftlichem Körperbewusstsein.
Dabei wurde er auch zum Erneuerer des Männerballetts. Mit rein männlichen "Pas de deux" und der Abschaffung der klassischen Ballett-Tenues setzte er früh neue Massstäbe.
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