Deutsch   English   Français    artfilm.net Salle 2

Sie sind im Saal 2. Hier können Sie alle Filme auch anschauen. DVDs kann man allerdings nur im Saal 1 kaufen. Die Suchfunktion ist deaktiviert, bis die beiden Säle synchron sind.

D'une rive à l'autre

Streaming:
Pass:D'une rive à l'autre (F)
540p Français UT -
Pass:D'une rive à l'autre (D)
540p Français UT Deutsch
Pass:D'une rive à l'autre (E)
540p Français UT English


Unsere Filme im Streaming anschauen (Flat rate):

artfilm.pass 1
für 1 Tag 5 CHF
artfilm.pass 30
für 30 Tage 12 CHF
artfilm.pass 365
für 365 Tag 80 CHF


Internet:
Fondation Rive-Neuve

Tages Anzeiger: Wenn Oscar schmust, kommt der Tod


Siehe auch:
Rive neuve - la nuit

ISAN: 0000-0001-EDFE-0000-T-0000-0000-O

query-error-invalid-name
| IMPORT TAB Statistics:Wikidata

Visions du Réel Nyon 2009

D'une rive à l'autre

CH 2009 53'

Regie: Aline Brechbühl
Kamera: Patrick Mounoud
Ton: Gilles Abravanel
Schnitt: Matthias Bürcher
Musik: Christian Garcia
Produktion: Cinetik

Aline Brechbühl 2009 53'

Für schwerkranke Menschen wird der Aufenthaltim Pflegeheim oft zum Alptraum, dain vielen dieser Institutionen für Geduld undMenschlichkeit wenig Platz bleibt. Geradediese Qualitäten stehen im Pflegeheim Rive-Neuve im Vordergrund. Die Stiftung am Genferseeist eine der bekanntesten Einrichtungenfür palliative Medizin. Weniger alsHeilung steht die psychologische Betreuungund die Vorbereitung auf den möglichen Todim Vordergrund.
Die Filmemacherin Aline Brechbühl hatbereits 1998 mit ihrem Film RIVE NEUVE - LA NUIT Pfleger auf ihrer Nachtschicht durchdas Heim begleitet. Zehn Jahre späternimmt sie mit D'UNE RIVE A L'AUTRE diesefilmische Reise wieder auf. Auch diesmalfolgt sie mit unaufdringlichem Blick dem Austauschzwischen Pflegern und Patienten.Nahe und doch immer respektvoll beobachtetsie den oft schmerzlichen Alltag derschwerkranken Protagonisten. Die Kamerafilmt diskret die alternativen Pflegemethodenund wird selbst zur behutsamen Begleiterinauf diesem oft letzten Lebensabschnitt.
Ein sterbenskranker Mann knetet währendder Kunsttherapie zitternd an seinem Selbstbildnis.Es entsteht eine Figur mit erschlafftenBeinen, an Batterien montiert hängt sieam Abgrund des Tischrandes. „Ich wünscheihm Mut!“ erklärt der von plötzlichen Tränengeschüttelte Mann der Therapeutin. DemTod ins Gesicht sehen, den Schmerz zulassen– schwierige doch dringliche Ziele aneinem Ort, an dem zwei-bis dreimal dieWoche jemand stirbt. Dann wird beim Eingangeine Kerze angezündet und jederweiss, dass er der nächste sein kann.
Visions du Réel Nyon 2009